31.07.: Dritter Trainingstag

Im Gegensatz zum gestrigen Tag beginnt der heutige Ablauf nicht allzu entspannt. Noch am Abend wurde durch die Wettbewerbsleitung ein Briefing für 0730 angekündigt. Somit klingeln die Wecker gegen 0630, um vorher noch eine Kleinigkeit essen zu können. Dieser Plan erwies sich als goldrichtig, denn der erste Start ist für 0800 geplant. Wie in den letzten Tagen wurde dieser Slot durch die russische Konkurrenz genutzt. Um für alle Teilnehmer eine faire Chance zu schaffen entsprechend gleich viele Trainingsflüge pro Tag zu erhalten wurde eine Startreihenfolge festgelegt. Dies erleichterte die Organisation am Start sehr deutlich, denn die Anzahl der teilnehmenden Piloten hat sich abermals erhöht. Vor allem die „multi-use“ Flugzeuge, also jene, die von mehreren Piloten geflogen werden, gilt es wieder in die Reihenfolge einzusortieren. Das betrifft auch ein Teil des deutschen Teams, denn der Fox aus Baden-Württemberg ist doppelt und der aus NRW gar dreifach besetzt. Allerdings hat das deutsche Team das weitaus beste Verhältnis aus Anzahl an Piloten zu zur Verfügung stehenden Flugzeugen. Im Laufe des Vormittags zeigte sich dann schon die vorherrschende Fairness und Hilfsbereitschaft unter den Wettbewerbspiloten. Auf Grund eines nicht einfach zu reparierenden Schadens an der rumänischen SZD standen plötzlich die fünf Piloten dieser Nation ohne Flugzeug da. Drei der Rumänen werden somit den Wettbewerb auf einem Swift des polnischen Teams absolvieren. Die anderen beiden können die deutsche SZD aus Rheinlandpfalz verwenden. Somit werden dann in Summe 12 Piloten die sieben Flugzeuge des deutschen Teams im Wettbewerb bewegen.

 

Der erste Trainingsslot für uns beginnt mit Startnummer 15. Bei einer Startfrequenz von etwa zehn Minuten hatten wir noch zwei Stunden Zeit. Daher konnten wir ohne große Hektik die Flugzeuge ins Starterfeld bringen und uns den am gestrigen Abend besprochenen Figuren widmen. Bereits am frühen Vormittag kratzten die Temperaturen an der 30-Grad-Marke. Dementsprechend waren Schattenplätze auf im Starterfeld sehr begehrt.

 

 

Jeder verfügbare Schattenplatz wird genutzt

 

Den ersten Trainingsslot konnten wir alle gemeinsam nutzten, sodass die Dauer am im wesentlichen schattenlosen Start optimiert werden konnte. Wie am Tag zuvor wurde auch heute eine Mittagspause eingelegt, um Mensch, Material und Motoröl vor den heißen Temperaturen zu schützen. Die Slots für die zweite Runde wurden noch vor der Pause vergeben, wodurch klar wurde, dass wir mindestens bis 1700 Pause haben werden. Selbige nutzten wir ähnlich der vorherigen Tage: eine kleine Stärkung, Abkühlung im Pool, Nickerchen und Vorbereitung auf den nächsten Flug. Der ein oder Andere konnte allerdings auch während dieser nicht von aerobatischen Übungen abhalten.

 

Spitzi bei der Darbietung seines Könnens (allerdings ist er nicht mehr hoch)

 

Der Rest des Tages ist dann eigentlich auch recht schnell erzählt. Der zweite Trainingsslot konnte von jedem genutzt werden. Damit hatten alle Deutschen Teilnehmer die Möglichkeit zwei Flüge machen zu können. Nach dem Putzen und Einhallen der Flugzeuge erwartete uns im Camp bereits das vom spitzen Versorgungsteam vorbereitete Abendessen. Den Abend ließen wir dann mit vorfreudiger Erwartung auf die morgen stattfindende Eröffnungszeremonie entspannt ausklingen.

 

Damit verabschiedet sich das Deutsche Team und den nächsten Tagebucheintrag gibt’s dann hoffentlich morgen nachdem der Wettbewerb offiziell eröffnet wurde.

 

Gemeinsamer Abend im Camp (inklusive österreichischem Spion

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