Segelkunstflug

Segelkunstflugzeuge

Segelflugzeuge sehen, von außen betrachtet, erst einmal recht filigran aus. Bereits jedes "normale", zum Streckenfliegen eingesetzte Flugzeug besitzt jedoch eine größere Belastungsfähigkeit als es z.B. Verkehrsmaschinen haben. Mit den geforderten Lastvielfachen von +5,3g und -2,65g bei Manövergeschwindigkeit und immerhin noch +4 und -1,4g bei Maximalgeschwindigkeit halten die Fluggeräte mehr aus, als der durchschnittliche Pilot. Das heißt jedoch lange nicht, daß mit diesen Flugzeugen jetzt uneingeschränkt herumgeturnt werden kann. Üblicherweise besteht die Zulassung für Streckenflugzeuge nur für einen Looping oder einen Turn. Genaueres ist den jeweiligen Handbüchern zu entnehmen.

Zum Kunstfliegen werden deswegen eigene Muster herangezogen, die extra hierfür optimiert wurden. Übliche Geräte sind die ASK-21 oder DG500/1000 in der Schulung und SZD-59, Swift-S1 und MDM Fox in den Wettbewerben. Daneben gibt es noch ein paar andere Muster sowie diverse, auch heute noch gern geflogene Oldtimer. Eine schöne Übersicht findet sich bei unseren schweizer Kollegen, weswegen an dieser Stelle einfach darauf verwiesen wird. Da muß das Rad nicht neu erfunden werden ;-) Diese Flugzeuge besitzen mit höheren Lastvielfachen (üblich sind +7/-5g), hohen Fluggeschwinddigkeiten und auf Wendigkeit getrimmter Auslegung eine besondere Eignung für den Kunstflug.

 

Laucha (108) (1024x683)

MDM-1 "Fox"

 

SZD-59 (1024x681)

SZD-59 "Acro"


Swift (1024x681)

Swift S-1

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