16.09.: Same procedure…

Tag 4: Same procedure…

 

Täglich grüßt das Murmeltier! So oder so ähnlich kann man den heuten Tag zusammenfassen. Der Tagesablauf unterschied sich im Wesentlich nicht zu denen der Vortage. Nur laufen mittlerweile alle Vorgänge reibungsloser und schneller ab, da wir uns hier eingelebt haben. Somit konnte das Kommando „Seil straff“ bereits 0730 UTC gegeben werden.

 

Obwohl der Westen Deutschlands, wie das Wetterradar zeigte, unter ergiebigen Niederschlägen zu leiden hatte, begannen wir den Tag mit T-Shirt und Sonnencreme. Es schien so, dass sich alle von Westen kommenden Regengebiete pünktlich vor Reinsdorf auflösten, was natürlich am Start zu gewisser Erheiterung führte. Allerdings kämpften wir auch heute wieder mit starken Seitenwindkomponenten. Dies zwang uns dann nach einigen Starts dazu, die Boxrichtung um 90° zu drehen, was den Beobachtern am Boden natürlich eine bessere Sicht auf das zu erfliegende Programm bot.

 

Die erfreuliche Konsequenz dieser Bedingungen ist, dass alle Schüler mittlerweile die Komponenten des Prüfungsprogramms erfliegen und die meisten dieser heute vier Starts verbuchen konnten.

 

 

Bild 1: Programmbesprechung vom Boden…

 

Bild 2: … und Nachbesprechung am Boden

 

An dieser Stelle muss ein riesiges Dankeschön an unsere Lehrerschaft gerichtet werden, die, trotz hohem Arbeitspensums, mit stoischer Ruhe und Engelsgeduld sowohl Grundschülern, als auch Weiterbildern, versuchen ihr Wissen zu vermitteln und Fehler zu diskutieren.

 

Die Aspiranten für die Leistungsabzeichen sind am heutigen Tage entsprechend weiter fortgeschritten, sodass für morgen die ersten F-Schlepps zur Abnahme der Flüge geplant sind.

 

Leider konnten wir mangels fehlender göttlicher Fügungen nicht verhindern, dass gegen 1700 Uhr die ersten Schauer über den Platz schwappten. Somit wurde uns die Entscheidung abgenommen, wann wir den Flugtag beenden. Das frühe Ende nutzten wir natürlich wieder für Theorieslots. Neben der Theorie der einzelnen Prüfungsfiguren, menschlichem Leistungsvermögen und Flugphysik für die Grundschüler gibt es auch Theorie zum Thema Wettbewerbskunstflug für die Weiterbilder.

 

Weiterhin hat der Flugplatz Reinsdorf einen neuen Anwohner, nämlich einen kleinen Kater. Dieser erfreut sich in unserer Runde reger Beliebtheit und wird als das neue Maskottchen des KFAO gehandelt. Er hat von uns den Spitznahmen „Sikorsky“ erhalten. Angenähert an selbigen Hubschrauberhersteller, denn das Schnurren dieses Katers erinnert an eine Flotte anfliegender Hubschrauber dieses Herstellers.

 

Zu den gestern aufgestellten Theorien eines perfekten Loopings kann ich heute leider nichts Neues berichten, aber wir arbeiten an deren Verifikation.

 

 

Bild 3: Sikorsky

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